• Start
  • /
  • News
  • /
  • Nissan Formel E Team punktet an einem anspruchsvollen Rennwochenende in Shanghai

Nissan Formel E Team punktet an einem anspruchsvollen Rennwochenende in Shanghai

Nahaufnahme von Oliver Rowland, wie er während des E-Prix-Wochenendes in Shanghai das Lenkrad des Nissan e‑4ORCE 05 mit der Startnummer 1 dreht.

  • Runden 12 und 13 der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft 2025/2026 
  • Rowland sichert sich am Sonntag Platz acht, Nato wird durch Strafen zurückgeworfen
  • Nächste Station: Heimrennen in Tokio am 25./26. Juli 2026

Wien, Österreich – Das Nissan Formel E Team konnte an einem schwierigen Rennwochenende auf dem Shanghai International Circuit in den Läufen 12 und 13 der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft 2025/26 wichtige Punkte mitnehmen. Oliver Rowland belegte beim Sonntagsrennen den achten Platz.

Aufgrund der vorhergesagten schwierigen Wetterbedingungen wurden die Zeitpläne für Samstag und Sonntag jeweils um drei Stunden vorverlegt, was für die Fahrer und Teams einen äußerst frühen Start bedeutete.

Lauf 12

Im Qualifying am Samstag verpasste Oliver Rowland den Einzug in die Duell-Phase, sodass er das Rennen von Startplatz 13 aufnahm. Teamkollege Norman Nato erhielt nach mehreren Komponentenwechseln eine Startplatzstrafe von insgesamt sechzig Positionen. Hintergrund waren Vorfälle in Monaco sowie zuletzt in Sanya, die außerhalb seines Einflussbereichs lagen. Da er ohnehin vom Ende des Feldes starten musste, entschied sich das Team, im Qualifying seine Reifen zu schonen.

Im Rennen machte Rowland zunächst hervorragende Fortschritte und arbeitete sich in der hektischen Anfangsphase bis in die Top Fünf vor. Unter trockenen Bedingungen zeigte er eine starke Pace. Mit zunehmender Intensität des Regens in der zweiten Rennhälfte gelang es ihm jedoch nicht mehr, die gleiche Leistung aus seinem Fahrzeug herauszuholen, sodass er schließlich auf Rang 13 ins Ziel kam.

Auf der anderen Seite der Garage musste Nato zusätzlich zu seinem Start vom Ende des Feldes nach der ersten Runde eine Zehn-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe absitzen, da die vollständige Sechzig-Plätze-Strafe nicht bereits in der Startaufstellung abgearbeitet werden konnte. Unter diesen Voraussetzungen konzentrierte sich der Franzose zunächst auf das Energiemanagement. In der Schlussphase entschied sich das Team für einen Boxenstopp, um die Reifen zu wechseln und den Reifendruck anzupassen. Ein Problem während des Stopps verzögerte jedoch seine Weiterfahrt, wodurch er im Verkehr statt im freien Fahrwasser wieder auf die Strecke kam. Dadurch konnte er keinen Positionsgewinn erzielen und überquerte die Ziellinie schließlich als Zwanzigster.

Lauf 13

Nach technischen Anpassungen über Nacht wurden Team und Fahrer am Sonntagmorgen erneut von nassen Bedingungen begrüßt. Im Qualifying zeigte Rowland eine starke Leistung, zog bis ins Halbfinale der Duell-Phase ein und sicherte sich Startplatz vier. Auch Nato erreichte die Duelle und wäre ursprünglich von Position fünf gestartet. Aufgrund einer geringfügigen technischen Unregelmäßigkeit wurde er jedoch nachträglich aus der Qualifikation ausgeschlossen.

Für das zweite Rennen entschied sich das Team, beide Fahrzeuge mit einem vollständigen Regen-Setup ins Rennen zu schicken. Aufgrund des starken Regens begann der E-Prix erst nach drei Runden hinter dem Safety Car.

Während Rowland auf der zunächst noch feuchten Strecke seine Position innerhalb der Top Zehn verteidigen konnte, verlor er auf der zunehmend abtrocknenden Fahrbahn mit seinem auf Regenbedingungen ausgelegten Setup allmählich an Boden. Eine späte Full-Course-Yellow-Phase ermöglichte dem Briten jedoch eine mutige Strategieentscheidung: einen Boxenstopp zum Reifenwechsel samt Anpassung des Reifendrucks an trockene Streckenbedingungen. Nach seiner Rückkehr auf die Strecke und dem Einsatz seines letzten Attack Modes zeigte der amtierende Weltmeister in den verbleibenden drei Runden ein beeindruckendes Tempo. Allein in der Schlussrunde machte er sechs Positionen gut und sicherte sich Rang acht sowie den Zusatzpunkt für die schnellste Rennrunde.

Im Fahrzeug mit der Startnummer 23, und erneut vom Ende des Feldes gestartet, erwischte Nato einen guten Beginn. Wie sein Teamkollege konnte er mit dem Regen-Setup auf der abtrocknenden Strecke jedoch kaum Positionen gewinnen. Während seines letzten sechsminütigen Attack Modes arbeitete sich der Franzose nach vorne, ehe eine Full-Course-Yellow-Phase zur Rennmitte seinen Vorstoß stoppte. Am Ende wurde er als 17. gewertet.

Die Formel E kehrt vom 24. bis 26. Juli zurück, wenn das japanische Team sein Heimrennen in Tokio bestreitet.

Tommaso Volpe, Teamchef des Nissan Formel E Teams:

„Dieses Wochenende in Shanghai war ein schwieriges für uns. Im ersten Rennen am Samstag konnte Oli trotz eines nicht idealen Qualifyings bis in die Top Fünf vorfahren. Als der Regen jedoch stärker wurde, hatten wir Schwierigkeiten, unser Tempo unter diesen Bedingungen aufrechtzuerhalten, sodass er die Punkteränge verpasste. Normans Rennen war bereits vor dem Start durch die Strafen beeinträchtigt. Trotz verschiedener Strategieansätze gelang es auch ihm nicht, Punkte zu erzielen.

Über Nacht haben wir einige Anpassungen vorgenommen, die insbesondere im Qualifying am Sonntag gut funktioniert haben. Für das zweite Rennen entschieden wir uns bei beiden Fahrzeugen für ein Regen-Setup. Diese Entscheidung zahlte sich jedoch nicht aus, da der Regen aufhörte und die Strecke schneller abtrocknete als erwartet. Immerhin war die mutige Entscheidung, während der Full-Course-Yellow-Phase mit Oli einen Reifenwechsel vorzunehmen, die richtige. Anschließend zeigte er ein hervorragendes Tempo und konnte wichtige Punkte holen.

Wir haben unsere Leistung an diesem Wochenende nicht vollständig ausgeschöpft. Dennoch befindet sich Oli mit Blick auf die letzten vier Rennen weiterhin in einer guten Position im Kampf um die Fahrerweltmeisterschaft, was sehr positiv ist. Nun richtet sich unser gesamter Fokus auf Tokio – ein Rennen, auf das sich das gesamte Team freut und bei dem wir vor heimischem Nissan-Publikum noch motivierter sein werden, ein starkes Ergebnis zu erzielen.“

 

[Textende]

 

Besuchen Sie den Nissan Newsroom, um mehr über Nissan zu erfahren.

Weitere Informationen über die Produkte, die Serviceleistungen und das Engagement von Nissan für nachhaltige Mobilität finden Sie unter nissan-global.com und nissanamieosustainability.com. Oder folgen Sie Nissan auf Facebook, Instagram, Twitter oder LinkedIn und sehen Sie unsere neuesten Videos auf YouTube.

 

Über Nissan in der Formel E

Nissan debütierte als erster und einziger japanischer Hersteller in der fünften Saison (2018/19) der ABB FIA Formel-E-Meisterschaft. Oliver Rowland konnte sich in Saison 11 den Formel E Weltmeistertitel sichern.

Schon frühzeitig bekannte sich Nissan zur rein elektrischen Rennserie und zur Gen3-Ära, die von der neunten (2022/23) bis zur zwölften Saison (2025/26) reicht. Im April 2022 übernahm Nissan hierfür das e.dams Rennteam, um die volle Kontrolle und Verantwortung aller Aktivitäten in der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft zu erhalten. Im Vorfeld des allerersten Tokio E-Prix gab Nissan am 28. März 2024 sein langfristiges Engagement in der Formel E bekannt und wurde der erste Hersteller, der sich für die bis 2030 laufende Gen4-Ära verpflichtete.

Die zwölfte Saison bestreitet Nissan mit dem Fahrerduo Oliver Rowland und Norman Nato. Daneben liefert das Team auch den vollelektrischen Antriebsstrang an McLaren Racing als Kundenteam.

Nissan nimmt an der rein elektrischen Weltmeisterschaft teil, um einem weltweiten Publikum die Faszination und den Spaß emissionsfreier Elektrofahrzeuge näherzubringen. Das Unternehmen strebt bis zum Jahr 2050 CO2-Neutralität im gesamten Geschäftsbetrieb und bei seinen Modellen an. Bis Anfang der 2030er Jahre werden alle neuen Nissan Modelle in den wichtigsten Kernmärkten elektrifiziert. Der Wissens- und Technologietransfer zwischen Rennstrecke und Straße hilft bei der Entwicklung immer besserer Fahrzeuge.

 

Über die Formel E

Die ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft ist die erste globale Sportart, die seit ihrer Gründung im Jahr 2020 mit einem Netto-Null-CO2-Fußabdruck zertifiziert ist. Um die Emissionen jeder Saison des elektrischen Rennsports auszugleichen, wurde in allen Rennmärkten in zertifizierte Klimaschutzprojekte investiert.

Die Serie dient als Wettbewerbsplattform, um mit den vollelektrischen Rennwagen die neueste Elektrotechnologie zu testen und weiterzuentwickeln. Die weltbesten Hersteller treten auf Stadt- und Straßenkursen gegeneinander an. Die Formel E fördert die Einführung nachhaltiger Mobilität in Stadtzentren, um die Luftverschmutzung zu bekämpfen und die Auswirkungen des Klimawandels zu verringern.

 

Pressekontakt

Elisabeth Schaljo, Director Communications
E-Mail: elisabeth.schaljo@astara.com

Veröffentlicht von Nissan