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Starke Strategie des Nissan Formel E Teams ohne zählbares Ergebnis in Sanya

Seitenansicht von Oliver Rowland im Nissan Formel E Rennwagen mit der Startnummer 1 bei hoher Geschwindigkeit während des Sanya-E-Prix-Wochenendes.

  • Runde 11 der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft 2025/2026
  • Keine Punkte für das Nissan Formel E Team beim Auftakt in China
  • Nächste Station: Shanghai am 4. und 5. Juli

 

Wien, Österreich – Das Nissan Formel E Team musste beim 11. Lauf der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft 2025/26 ein enttäuschendes Rennwochenende hinnehmen. Trotz einer vielversprechenden Teamstrategie verhinderten mehrere Zwischenfälle ein zählbares Ergebnis für beide Fahrer.

Beim ersten Auftritt der Formel E auf der Insel Hainan seit 2019 stellte die extreme Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit eine zusätzliche Herausforderung für das japanische Team dar, das an die zuletzt positiven Resultate anknüpfen wollte.

In zwei hart umkämpften Qualifying-Gruppen verpassten sowohl Oliver Rowland als auch Norman Nato den Einzug in die Duellphase. Rowland startete von Position zehn, Nato von Platz 16. Nach einem starken Rennstart setzten beide Fahrer planmäßig auf Energiesparen in der ersten Rennhälfte, um sich in der zweiten Phase in eine aussichtsreiche Angriffsposition zu bringen.

Nach einer Rennunterbrechung durch die rote Flagge zur Halbzeit konnten beide Fahrer ihren Energievorteil ausspielen. Unterstützt durch den Attack Mode machten Rowland und Nato schnell Plätze gut. Rowland übernahm kurz nach dem Restart die Führung, während sich Nato bis in die Top Vier vorarbeitete.

Das Rennen nahm jedoch eine unglückliche Wendung: Nato wurde von einem nachfolgenden Fahrzeug getroffen und in die Streckenbegrenzung gedrängt. Für den Franzosen war das Rennen damit vorzeitig beendet. Wenige Runden später musste auch Rowland das Rennen aufgeben, nachdem er im Kampf um die Spitzenposition durch einen Fahrfehler in die Mauer gefahren war.

Die Formel E setzt ihre Saison vom 3. bis 5. Juli mit den Läufen 12 und 13 fort. Auf dem Shanghai International Circuit erwartet die Teams das nächste Rennen in China in Form eines Doppelrennwochenendes.

Tommaso Volpe, Teamchef des Nissan Formel E Teams:

„Es ist frustrierend, Sanya ohne Punkte zu verlassen, denn das Team hat sowohl Oli als auch Norman mit den perfekten Strategien ausgestattet, um sehr gute Ergebnisse zu erzielen. Uns fehlte heute etwas die Pace, was sich bereits im Qualifying gezeigt hat. Dennoch wussten wir, dass wir uns im Rennen zurückkämpfen können – und genau das haben wir getan.

Beide Fahrer waren auf dem Weg zu soliden Punkteergebnissen – Norman lag bereits unter den Top Vier, wurde jedoch unverschuldet in einen Zwischenfall verwickelt, der sein Rennen beendete. Oli hingegen unterlief ein sehr seltener, aber kostspieliger Fehler, der ebenfalls zum vorzeitigen Aus seines E-Prix führte.

Trotz des Ergebnisses hat das Team eine großartige Leistung gezeigt, und wir können definitiv positive Erkenntnisse mitnehmen. Wir freuen uns darauf, schon bald nach China zurückzukehren, wenn in Shanghai das kommende Double-Header-Event ansteht, das im Hinblick auf das Saisonende von großer Bedeutung sein wird.“

 

 

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Über Nissan in der Formel E

Nissan debütierte als erster und einziger japanischer Hersteller in der fünften Saison (2018/19) der ABB FIA Formel-E-Meisterschaft. Oliver Rowland konnte sich in Saison 11 den Formel E Weltmeistertitel sichern.

Schon frühzeitig bekannte sich Nissan zur rein elektrischen Rennserie und zur Gen3-Ära, die von der neunten (2022/23) bis zur zwölften Saison (2025/26) reicht. Im April 2022 übernahm Nissan hierfür das e.dams Rennteam, um die volle Kontrolle und Verantwortung aller Aktivitäten in der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft zu erhalten. Im Vorfeld des allerersten Tokio E-Prix gab Nissan am 28. März 2024 sein langfristiges Engagement in der Formel E bekannt und wurde der erste Hersteller, der sich für die bis 2030 laufende Gen4-Ära verpflichtete.

Die zwölfte Saison bestreitet Nissan mit dem Fahrerduo Oliver Rowland und Norman Nato. Daneben liefert das Team auch den vollelektrischen Antriebsstrang an McLaren Racing als Kundenteam.

Nissan nimmt an der rein elektrischen Weltmeisterschaft teil, um einem weltweiten Publikum die Faszination und den Spaß emissionsfreier Elektrofahrzeuge näherzubringen. Das Unternehmen strebt bis zum Jahr 2050 CO2-Neutralität im gesamten Geschäftsbetrieb und bei seinen Modellen an. Bis Anfang der 2030er Jahre werden alle neuen Nissan Modelle in den wichtigsten Kernmärkten elektrifiziert. Der Wissens- und Technologietransfer zwischen Rennstrecke und Straße hilft bei der Entwicklung immer besserer Fahrzeuge.

 

Über die Formel E

Die ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft ist die erste globale Sportart, die seit ihrer Gründung im Jahr 2020 mit einem Netto-Null-CO2-Fußabdruck zertifiziert ist. Um die Emissionen jeder Saison des elektrischen Rennsports auszugleichen, wurde in allen Rennmärkten in zertifizierte Klimaschutzprojekte investiert.

Die Serie dient als Wettbewerbsplattform, um mit den vollelektrischen Rennwagen die neueste Elektrotechnologie zu testen und weiterzuentwickeln. Die weltbesten Hersteller treten auf Stadt- und Straßenkursen gegeneinander an. Die Formel E fördert die Einführung nachhaltiger Mobilität in Stadtzentren, um die Luftverschmutzung zu bekämpfen und die Auswirkungen des Klimawandels zu verringern.

 

Pressekontakt

Elisabeth Schaljo, Director Communications
E-Mail: elisabeth.schaljo@astara.com

Veröffentlicht von Nissan