Herausfordernder Miami E-Prix für Nissan Formel E Team

Oliver Rowland auf der Rennstrecke mit dem Hard Rock Stadium im Hintergrund und einer Bande mit der Aufschrift Attack Mode

  • Runde 3 der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft 2025/2026
  • Rowland und Nato verpassen Top 10
  • Nächste Station: Double-Header in Dschidda am 14./15. Februar

 

Wien, Österreich – Das Nissan Formel E Team blickt auf einen schwierigen Miami E-Prix bei der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft 2025/26 zurück. Trotz vielversprechender Ansätze gelang es weder Oliver Rowland noch Norman Nato, im Rennen in die Top 10 zu fahren.

Im Qualifying zeigte Norman Nato eine starke Leistung auf trockener Strecke. Mit der schnellsten Rundenzeit in seiner Gruppe sicherte er sich den Einzug in die Duell-Phase. Teamkollege Oliver Rowland verpasste den Sprung in die Top Vier nur knapp.

Kurz vor Rennbeginn sorgte einsetzender Regen für herausfordernde Bedingungen. In der Erwartung, dass die Strecke rasch abtrocknen würde, entschied sich das Team für ein Trocken-Setup. Die wechselnden Bedingungen hielten jedoch über große Teile des Rennens an, wodurch es für beide Fahrer schwierig wurde, ihre Pace optimal auszuspielen.

Nato und Rowland gingen von den Startplätzen acht und vierzehn ins Rennen und sahen sich über die gesamte Distanz mit mangelndem Grip konfrontiert. Rowland gelang es im späteren Rennverlauf, Positionen gutzumachen und sich bis auf Rang zwölf vorzuarbeiten, wobei er zudem die schnellste Rennrunde setzte. Nato überquerte die Ziellinie auf Platz 17.

Trotz der Herausforderungen im Rennen verlief die Rookie-Freie-Trainingseinheit am Freitag positiv für das Team. Rookie- und Simulatorfahrerin Abbi Pulling sowie Formel-2-Pilot Gabriele Minì sammelten wertvolle Daten auf dem Miami International Autodrome und unterstützten so das kontinuierliche Entwicklungsprogramm des Teams. Minì markierte in der 40-minütigen Session die drittschnellste Zeit. Pulling beendete eine solide Trainingsleistung auf Rang elf, trotz Verkehr in ihren schnellen 350-kW-Runden.

Tommaso Volpe, Teamchef des Nissan Formel E Teams:

„Es war ein herausforderndes Wochenende für uns. Norman hat mit der schnellsten Zeit in seiner Qualifying-Gruppe gezeigt, welches Potenzial unser Paket besitzt. Allerdings fehlt uns bei nassen Bedingungen derzeit Pace. Das wechselhafte Wetter hat unsere Schwächen klar aufgezeigt, und einige Fehler unsererseits verhinderten, dass wir Normans starke Ausgangsposition nutzen oder Oliver eine optimale Aufholjagd ermöglichen konnten. Wir haken das Wochenende ab und richten unseren Fokus nun auf Dschidda. Dort erwartet uns das erste Double-Header-Event der Saison – eine ausgezeichnete Gelegenheit, uns zu verbessern und wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft zu sammeln.“

 

 

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Über Nissan in der Formel E

Nissan debütierte als erster und einziger japanischer Hersteller in der fünften Saison (2018/19) der ABB FIA Formel-E-Meisterschaft. Oliver Rowland konnte sich in Saison 11 den Formel E Weltmeistertitel sichern.

Schon frühzeitig bekannte sich Nissan zur rein elektrischen Rennserie und zur Gen3-Ära, die von der neunten (2022/23) bis zur zwölften Saison (2025/26) reicht. Im April 2022 übernahm Nissan hierfür das e.dams Rennteam, um die volle Kontrolle und Verantwortung aller Aktivitäten in der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft zu erhalten. Im Vorfeld des allerersten Tokio E-Prix gab Nissan am 28. März 2024 sein langfristiges Engagement in der Formel E bekannt und wurde der erste Hersteller, der sich für die bis 2030 laufende Gen4-Ära verpflichtete.

Die zwölfte Saison bestreitet Nissan mit dem Fahrerduo Oliver Rowland und Norman Nato. Daneben liefert das Team auch den vollelektrischen Antriebsstrang an McLaren Racing als Kundenteam.

Nissan nimmt an der rein elektrischen Weltmeisterschaft teil, um einem weltweiten Publikum die Faszination und den Spaß emissionsfreier Elektrofahrzeuge näherzubringen. Das Unternehmen strebt bis zum Jahr 2050 CO2-Neutralität im gesamten Geschäftsbetrieb und bei seinen Modellen an. Bis Anfang der 2030er Jahre werden alle neuen Nissan Modelle in den wichtigsten Kernmärkten elektrifiziert. Der Wissens- und Technologietransfer zwischen Rennstrecke und Straße hilft bei der Entwicklung immer besserer Fahrzeuge.

 

Über die Formel E

Die ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft ist die erste globale Sportart, die seit ihrer Gründung im Jahr 2020 mit einem Netto-Null-CO2-Fußabdruck zertifiziert ist. Um die Emissionen jeder Saison des elektrischen Rennsports auszugleichen, wurde in allen Rennmärkten in zertifizierte Klimaschutzprojekte investiert.

Die Serie dient als Wettbewerbsplattform, um mit den vollelektrischen Rennwagen die neueste Elektrotechnologie zu testen und weiterzuentwickeln. Die weltbesten Hersteller treten auf Stadt- und Straßenkursen gegeneinander an. Die Formel E fördert die Einführung nachhaltiger Mobilität in Stadtzentren, um die Luftverschmutzung zu bekämpfen und die Auswirkungen des Klimawandels zu verringern.

 

Pressekontakt

Elisabeth Schaljo, Director Communications
E-Mail: elisabeth.schaljo@astara.com

Veröffentlicht von Nissan