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Autonomes Fahren

Nissan gehört im Bereich des autonomen Fahrens zu den Pionieren. Schon früh hat das Unternehmen automatisierte Technologien entwickelt, die bestimmte Fahrfunktionen übernehmen, um die Fahrerin oder den Fahrer zu entlasten und die Sicherheit zu erhöhen – mit dem Ziel, die Zahl der Verkehrstoten irgendwann auf null zu reduzieren.

Inzwischen treibt Nissan die Erprobung und den Praxiseinsatz der Systeme immer weiter voran. Eines der Ziele: Bis zum Geschäftsjahr 2027 (April 2027 bis März 2028), will das Unternehmen autonom fahrende Mobilitätsdienste in Japan einführen.

Erprobung auf öffentlichen Straßen in Japan

Dazu erprobt Nissan einen mit 14 Kameras, zehn Radar- und sechs LIDAR-Sensoren ausgestatteten Prototyp auf Basis des Elektroautos Nissan LEAF auf öffentlichen Straßen in Japan. Im Vergleich zu früheren Modellen verfügt das Fahrzeug über mehrere auf dem Dach montierte Sensoren, was den Erfassungsbereich erheblich erweitert und eine präzisere Analyse der Umgebung ermöglicht – insbesondere in komplexen städtischen Umgebungen.

Die Sensoren verbessern die Erkennung, Verhaltensvorhersage und Beurteilung von potenziellen Gefahren und die entsprechende Steuerung und Reaktion darauf, was einen reibungslosen Betrieb in einer Vielzahl komplexer Szenarien sicherstellt. Auf den belebten Straßen in der Nähe der globalen Unternehmenszentrale in Yokohama konnte der Nissan LEAF Prototyp seine Fähigkeit unter Beweis stellen, das Verhalten von Fußgängerinnen und Fußgängern vorherzusagen, die Spur zu wechseln und zu beurteilen, wann das Fahrzeug sicher in eine Kreuzung einfahren kann. Während der Erprobung wird das Niveau der autonomen Fahrfunktionen schrittweise erhöht, um die Akzeptanz der Kundschaft zu bewerten – immer mit dem Ziel, künftig fahrerlose Dienstleistungen anzubieten.

Forschungsprojekt in Großbritannien

Ein weiteres Projekt läuft in Großbritannien: Unter dem Titel evolvAD prüft Nissan gemeinsam mit weiteren Partnern unter Unterstützung der britischen Regierung vernetzte und autonome Fahrzeuge auf verschiedenen städtischen und komplexen ländlichen Straßen auf Herz und Nieren. Diese Arten von Straßen stellen die Technologie vor ganz eigene Herausforderungen: In Wohngebieten sind Autofahrerinnen und Autofahrer beispielsweise oft mit engen, einspurigen Straßen und langsamen Geschwindigkeiten konfrontiert. Auf Landstraßen kommen teils hohe Fahrgeschwindigkeiten oder kurvenreiche Straßen ohne Markierungen hinzu.

Veröffentlicht von Nissan