NISSAN: DIE CROSSOVER EXPERTEN

NISSAN: DIE CROSSOVER EXPERTEN

 

  • Qashqai: Neuer 1,6-Liter-Diesel und 360°-Rundumsicht-Monitor
  • Juke: Sportstudie mit der Technik des Nissan GT‑R
  • Murano: Mit Diesel-Power auch in Europa begehrt

Die Erfolgsgeschichte der Nissan Crossover nahm ihren Ursprung in Amerika. Im Jahr 2002 stellte das Unternehmen dort die erste Generation des Murano vor. Er markierte nicht weniger als die Geburt einer gänzlich neuen Fahrzeugarchitektur: Halb SUV, halb Limousine, begründete der Nissan Murano den Typ des Crossovers. Sein neuartiges Raumkonzept zielte auf das obere Ende des Marktes und etablierte sich bald als eigenständiges Produkt ohne direkte Konkurrenz.

 

Nach Europa kam der Murano 2004 und wurde auch hier positiv aufgenommen. Doch erst mit dem seit 2010 lieferbaren Diesel-Motor begannen die Absatzzahlen des Modells hier in nennenswerte Dimensionen zu steigen. Ungeachtet dessen erfüllte der Murano von Beginn an eine Pionier- und Vorreiterfunktion - zeigte er doch der europäischen Nissan Organisation, dass clever konzipierte Crossover-Konzepte auch für die Mittel- und Kompaktklasse interessant sein könnten.

 

Als nächstes nahmen die Nissan-Ingenieure und -Designer das C-Segment unter die Lupe. Traditionell eines der größten, aber auch konservativsten des Marktes, wird es beherrscht von Fahrzeugen vom Schlage eines VW Golf, Opel Astra und Ford Focus.

 

Wie nicht anders zu erwarten, entschied sich Nissan nicht für ein weiteres „Me-too"-Produkt, sondern für etwas gänzlich Neues, das aus dem grauen Einerlei der Klasse heraus stach: Der Nissan Qashqai überraschte 2007 bei seiner Markteinführung die Öffentlichkeit.

 

Der Neuling entpuppte sich europaweit als Verkaufshit. Er machte den etablierten Klassengrößen auf Anhieb Konkurrenz und zeigt bis heute keinerlei Schwäche. Im Gegenteil: Anders als bei den meisten Fahrzeugen, deren Verkaufskurve im dritten oder spätestens vierten Jahr abfällt, steigt die Nachfrage nach dem Qashqai und seinem siebensitzigen Bruder Qashqai+2 eher noch an.  

 

Der Nissan Qasqhai wurde nicht nur zum größten Teil in Europa designt und entwickelt, sondern wird auch hier gebaut. Um die große Nachfrage zu erfüllen, fährt das Werk Nissan Motor Manufacturing UK im britischen Sunderland schon seit längerem im Dreischicht-Betrieb - und produziert damit rund um die Uhr.

 

 

In weniger als fünf Jahren baute Nissan eine Million Qashqai

In weniger als fünf Jahren hat das Unternehmen in Nordostengland über eine Million Einheiten des Qashqai gebaut - das Jubiläumsmodell, ein 2,0-Liter-Diesel mit der Topausstattung Tekna - lief am 28. Juni 2011 vom Band. Genau vier Jahre, sechs Monate und 23 Tage, nachdem am 5. Dezember 2006 die Produktion angelaufen war. Kein anderes in England gebautes Auto hat jemals in einer so kurzen Zeitspanne die Millionen-Marke erreicht.

 

Der überwältigende Erfolg des Qashqai hatte zwei Abstrahleffekte: Er unterstrich Nissans Kompetenz im Bau innovativer Produkte und ermutigte das Unternehmen, das Crossover-Prinzip auch auf das B-Segment auszuweiten.

 

Und erneut traf Nissan ins Schwarze: Auch der neue Juke schreibt die Spielregeln seiner Klasse gerade erfolgreich neu. Seine Mischung aus charaktervollem Design, überzeugender Fahrdynamik, gediegener Fertigungsqualität und innovativer Technik spiegelt schon jetzt den Erfolg des größeren Bruders wider.

 

 

Europäische Allrad-Juke werden nun auch in England produziert

Auch der Juke wird in Sunderland produziert; in Stückzahlen, die sich denen des Qashqai nähern. Die steigende Nachfrage nach allen Varianten hat dazu geführt, dass die Fertigung der für Europa bestimmten 4x4-Versionen mittlerweile von Japan nach England verlagert worden ist.

 

Zusammen mit den beliebten Stadtwagen Micra und Note, preisgekrönten Nutzfahrzeugen wie dem NV200, dem Zero Emission-Fahrzeug Nissan LEAF und dem Supersportwagen GT‑R führen Qashqai und Juke die Nissan-Offensive in Europa an. Nissans Ziel ist es, der größte asiatische Anbieter in Europa zu werden. 

 

Dieses Vorhaben kann nur gelingen, wenn die Entwicklung neuer Produkte mit der Modellpflege bestehender Baureihen einhergeht. Und so erfahren in diesem Herbst sowohl der Qasqhai als auch der Juke und der Murano gezielte Verbesserungen.

 

 

Modelljahrgang 2012 im Überblick

 

Qashqai

 

Nissans Bestseller kommt ab sofort in den Genuss eines hochmodernen 1,6-Liter-dCi-Motors - einem der stärksten 1,6-Liter-Diesel der Welt. Als perfektes Beispiel für die PURE DRIVE-Strategie des Unternehmens ersetzt das neue Aggregat den bisherigen 2.0-Liter-dCi-Motor. Die durch das Downsizing deutlich gesunkenen Verbräuche und Emissionen werden jedoch nicht mit einem Verlust an Fahrspaß erkauft. Im Gegenteil: Drehmoment und Leistung liegen auf dem gleichen Niveau wie beim hubraumstärkeren Vorgänger.

 

Ab Anfang 2012 wird der neue Motor mit einem Start-Stopp/System kombiniert; dann sinken die CO2-Emissionen weiter von 129 auf nur noch 119 g/km.

 

Als erstes Modell des C-Segments rüstet Nissan den Qashqai zudem mit dem von Nissan entwickelten Around View Monitor (AVM) aus. Das zuvor nur auf den großen Infiniti FX beschränkte System gestattet eine 360°-Rundumsicht aus dem Cockpit und macht somit Einparken und Rangieren selbst auf engstem Raum zum Kinderspiel. Die Einführung des AVM im Qashqai unterstreicht Nissans Philosophie, fortschrittliche Technik zu demokratisieren - sprich sie zu erschwinglichen Preisen auch in Großserienmodellen anzubieten.

 

 

Juke

 

Eine geänderte Getriebeabstufung verkleinert zum neuen Modelljahr den CO2-Fußabdruck des Nissan Juke weiter. Die Effizienzsteigerung verleiht der besonders beliebten Version mit 1,5-Liter-dCi-Motor nun das PURE DRIVE-Prädikat. Es gebührt allen Nissan-Modellen mit einem CO2-Ausstoß von unter 130 g/km.

 

Die spektakuläre Studie Juke-R lässt zwar von außen noch das Serienmodell erahnen, doch verbirgt sich unter ihrer mit doppelten Dachheckspoilern bewehrten Haut die Technik des Nissan GT‑R. Da dessen V6-Twinturbo auch in abgeschwächter Variante noch 480 PS entwickelt, kam für diesen Über-Juke ebenfalls nur ein elektronisch gesteuerter Allradantrieb infrage.

 

Das von Nissan Europa in Auftrag gegebene Juke-R-Projekt soll Nissans Führungsrolle im Crossover-Segment unterstreichen. Es lässt die Welt des hoch entwickelten Supersport- und Rennwagens mit jener des spaßbetonten Juke verschmelzen.

 

Zwei Fahrzeuge mit Straßenzulassung - einer mit Links- und einer mit Rechtslenkung - wurden in England bei Ray Mallock Limited (RML) aufgebaut. Obwohl keine Serienproduktion geplant ist, zeigt der Kraftzwerg die Richtung an, in die ein mögliches sportliches Juke-Modell gehen könnte.

 

 

Murano

 

Wenn es um Fahrkomfort, gediegene Verarbeitung und ein breites Einsatzspektrum geht, ist der Nissan Murano nur schwer zu überbieten. Trotzdem hat Nissan das vor allem mit dem laufruhigen 2,5-Liter-Diesel überzeugende große Crossover Modell in akribischer Feinarbeit weiter optimiert. Neben nun straff gezogenen statt zuvor gerafften Lederbahnen kommt der Murano in den Genuss von neuen Außen- und Innenfarben sowie einem noch besser ablesbaren Kombiinstrument.   

 

An der Führungsrolle Nissans im Crossover-Segment kann es keine Zweifel geben. Und wir haben vor, diese Position auch weiter zu bekleiden. Die quer durch die drei Baureihen vorgenommenen Änderungen zeugen nicht nur von der Innovationsfreude der Marke Nissan, sondern sichern unseren Crossover-Modellen auch weiterhin einen Vorsprung vor der Konkurrenz", sagt Pierre Loing, Vice President, Produktplanung, Nissan Europa.

Veröffentlicht von Nissan