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NISSAN TRIUMPHIERT BEI DER MAROKKO-RALLYE

NISSAN TRIUMPHIERT BEI DER MAROKKO-RALLYE

 

  • De Villiers/Thorner machen ersten Gesamtsieg der Saison perfekt
  • Allradgetriebene Pick-Up-Modelle belegen die Plätze 1 und 4
  • Zwei Etappensiege in Folge sicherten vorentscheidenden Vorsprung

Erster Sieg des Nissan-Rally-Raid-Werksteams in der laufenden Saison! Beim vierten Lauf zum diesjährigen Weltcup für Cross-Country-Fahrzeuge in Marokko kamen der Südafrikaner Giniel de Villiers und seine schwedische Beifahrerin Tina Thorner mit ihrem Werks-Pick-Up zu einem am Ende ungefährdeten Gesamtsieg. Nach fünf Tagen Renndauer lagen sie am Pfingstmontag beim Zieleinlauf in Marrakesch 42:48 Minuten vor dem zweitplatzierten Mitsubishi-Team Sousa/Magne und 1:16:58 Stunden vor der Paarung Servia/Borsotto in einem Schlesser-Ford. Den Nissan-Triumph rundeten die Franzosen Yves Loubet/Jacky Dubois ab – sie kamen in einem vom privaten Dessoude-Team eingesetzten Pick-Up auf Platz vier.

Die diesjährige Marokko-Rallye ging über eine Gesamtdistanz von 1.718 Kilometern, davon 1.292 auf Sonderprüfungen. Die schwierige Route – ein Teil wird auch zur Streckenführung der nächstjährigen Dakar gehören – führte die Teams durch die südmarokkanische Wüste sowie das majestätische Atlas-Gebirge, in dem bis zu 2.500 Meter hohe Pässe zu überqueren waren. Ein Mix, der Mensch und Maschine alles abverlangte.

Bereits am Freitag hatte der Werks-Pick-Up auf der über 339 Kilometer führenden zweiten Etappe sein volles Potenzial gezeigt: De Villiers/Thorner gewannen ihre erste Sonderprüfung des Jahres und schoben sich auf Platz drei in der Gesamtwertung vor – der Rückstand auf die Spitze betrug zu diesem Zeitpunkt nur noch 11:10 Minuten. Schon am nächsten Tag übernahm das gemischte Doppel nach dem Sieg in der 378 Kilometer langen dritten Etappe die Gesamtführung, die es sich dank kontrollierter Fahrweise auch auf den verbleibenden 686 Kilometern nicht mehr abnehmen ließ. Im Ziel war de Villiers überglücklich: „Der Nissan Pick-Up lief die ganze Zeit über absolut problemlos. Die Rallye war extrem hart, vor allem das Überqueren der Dünenkämme war mitunter heikel, aber auch die schmalen Pfade in den Bergen hatten es in sich. Unser Ziel war es, anzukommen, wenn möglich mit einem Platz auf dem Treppchen. Dass jetzt sogar ein Sieg daraus geworden ist, freut uns natürlich um so mehr.“

Auch Teamchef Alec Poole gab sich erleichtert darüber, dass der Knoten für Nissan nun geplatzt ist: „Wir haben gezeigt, dass der Pick-Up voll konkurrenzfähig ist. Seit wir das Programm vor sechs Monaten gestartet haben, sind alle im Team hochmotiviert bei der Sache. Daher ist dieser Sieg vor allem auch ein Lohn für die geleistete Arbeit. Wir wissen aber, dass wir von unserem Hauptziel, dem Sieg in der Dakar, noch ein Stück entfernt sind. Doch wir lernen bei jeder Rallye wertvolle Lektionen hinzu, und dieser Sieg bestätigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Der nächste Einsatz des Nissan-Rally-Raid-Teams steht für den 17. – 20. Juli bei der spanischen „Baja“ auf dem Programm.

1.

de Villiers/Thorner

Nissan Pick-Up

15:38.06 Stunden

2.

Sousa/Magne

Mitsubishi Stratkar

42.48 zurück

3.

Servia/Borsotto

Schlesser Ford

1:16.58 zurück

4.

Loubet/Dubois

Nissan Pick-Up

1:31.39 zurück

     

10.

Belmondo/Guehennec

Nissan Pathfinder

4:44.30 zurück*

* Zweite in der seriennahen Kategorie T1

Veröffentlicht von Nissan