Britisches Fachmagazin „The Engineer“ verleiht Collaborate to Innovate (C2i) Award an evolvAD-Projekt evolvAD-Forschungsprojekt beweist Zuverlässigkeit im Stadt- und Überlandverkehr Award würdigt erfolgreiche Zusammenarbeit von Industrie, Wissenschaft und Behörden im Bereich autonomes Fahren Wien, Österreich – Das gemeinsam von Nissan und weiteren Industriepartnern betriebene Forschungsprojekt evolvAD hat den „Collaborate to Innovate (C2i) Automotive Award 2025“ von The Engineer gewonnen.*1 Mit der Auszeichnung des britischen Fachmagazins für Ingenieurwesen und Technologie werden technische Leistungen im Bereich autonomes Fahren anerkannt. Der Award würdigt die Leistungen der Ingenieure des Nissan Technical Centre Europe (NTCE) und ihrer Partnerunternehmen bei der Bewältigung einer der größten Herausforderungen der Branche: vernetzte und autonome Fahrzeuge zuverlässig, sicher und alltagstauglich zu machen. Zudem markiert die Zusammenarbeit einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Lieferkette, die für eine künftige kommerzielle Markteinführung erforderlich ist. „Den Nissan Leaf autonom in der Stadt und auf Landstraßen fahren zu sehen, macht uns stolz und krönt die fantastische Leistung unseres ganzen Teams“, sagt Robert Bateman, Nissan Manager für Research and Advanced Engineering bei NTCE und Projektmanager für evolvAD. „Ich freue mich sehr, diese Auszeichnung im Namen des gesamten evolvAD Teams bei Nissan und unserer Partner entgegenzunehmen und von den Experten der Branche gewürdigt zu werden. Dieses Projekt macht deutlich, wie viel man durch die Zusammenarbeit zwischen Industrie, Wissenschaft und staatlichen Stellen erreichen kann. Dank dieser Kooperation treibt evolvAD nicht nur die Entwicklung des autonomen Fahrens bei Nissan voran, sondern stärkt auch die Position des Vereinigten Königreichs als weltweit führender Standort für Innovationen im Bereich vernetzter und autonomer Fahrzeuge.“ evolvAD knüpft an den Erfolg seiner vorangegangenen Projekte wie HumanDrive und ServCity an und treibt die globale Vision von Nissan für eine sicherere, sauberere und inklusivere Zukunft der Mobilität voran.*2 Das Forschungsprojekt wurde von einem Konsortium aus fünf Partnern unter der technischen Leitung von Nissan durchgeführt und von der britischen Regierung und den Konsortialpartnern finanziert. Der von der britischen Regierung mit einhundert Millionen Pfund ausgestatte Intelligent Mobility Fonds wird vom Centre for Connected and Autonomous Vehicles (CCAV) verwaltet und von der Innovationsagentur Innovate UK betreut. Im Forschungsprojekt kam ein vollelektrischer Nissan Leaf der zweiten Generation mit hochmodernen autonomen Fahrsystemen zum Einsatz. Die Leistungsfähigkeit der Technologie wurde sowohl in engen städtischen Wohngebieten als auch auf kurvigen Landstraßen teilweise ohne Fahrbahnmarkierungen und bei hohen Geschwindigkeiten erfolgreich getestet. Im Cockpit saß dabei stets ein sogenannter Sicherheitsfahrer, der die Hände nicht am Lenkrad hatte und das Verkehrsgeschehen beobachtete. Das Herzstück von evolvAD ist das kombinierte Wissen der Partner in den Bereichen Fahrzeugtechnik, digitale Infrastruktur, Kommunikation und Sicherheit. Dadurch sind Lösungen entstanden, die nicht nur auf streng kontrollierten Teststrecken funktionieren. Der Fokus lag dabei auch auf der Skalierbarkeit für den Alltag und auf der Stärkung der Kompetenzen im Bereich des autonomen Fahrens im Vereinigten Königreich: Ziel war es, britische Zulieferer mit der nötigen Ausrüstung und technischen Anleitung auszustatten, um in einem sich rasch wandelnden globalen Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Partner des Konsortiums: Nissan: Hauptpartner und federführend bei der Entwicklung der vernetzten und autonomen Fahrzeuge, die innerhalb des Projekts erprobt werden sollen Connected Places Catapult: Einsatz fortschrittlicher Techniken des maschinellen Lernens zur Erstellung hochauflösender Karten aus Luftbildern Humanising Autonomy: Britischer Anbieter von Systemen zur Einschätzung von Wahrnehmung und Verhalten gefährdeter Verkehrsteilnehmender (wie Fußgängern, Radfahrenden und Motorradfahrenden) SBD Automotive: Anbieter für On-Board-Cyber-Sicherheit und fortschrittliche Sicherheitslösungen TRL: Weiterentwicklung der Validierungsprozesse für Fahrzeugsysteme unter Nutzung der Infrastruktur des Smart Mobility Living Lab (SMLL) Testfelds Über Nissan AMIEO (Afrika, Naher Osten, Indien, Europa und Ozeanien) Die Nissan AMIEO Region umfasst die Märkte in Afrika, dem Nahen Osten, Indien, Europa und Ozeanien. Nissan beschäftigt in dieser riesigen und vielfältigen Region mehr als 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deckt 140 Märkte mit einer Bevölkerung von rund 3,8 Milliarden Menschen ab. Das umfangreiche Fahrzeugangebot für die AMIEO Region umfasst unter anderem den Crossover-Pionier Nissan Qashqai sowie die neuen vollelektrischen Modellgenerationen von Nissan Leaf und Micra. Als Teil der langfristigen Vision Nissan Ambition 2030 arbeitet das Unternehmen daran, bis 2050 über den gesamten Lebenszyklus seiner Produkte und Aktivitäten hinweg CO2-neutral zu sein. Die Einführung elektrifizierter Modelle und technologischer Innovationen in wichtigen Märkten weltweit unterstützt dieses Ziel. *1 https://awards.theengineer.co.uk/live/en/page/2025-winners *2 https://www.nissan-global.com/EN/SUSTAINABILITY/LIBRARY/SR/2025/ASSETS/PDF/DB25_E_All.pdf (s. S. 4)