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EUROPAPREMIERE DES SUPERSPORTLERS NISSAN 350Z

EUROPAPREMIERE DES SUPERSPORTLERS NISSAN 350Z

 

  • Kompromissloser Zweisitzer ab Oktober auf Europas Straßen
  • Weltpremiere der Studie Evalia
  • Neue Common-Rail-Diesel für alle Volumenmodelle von Micra bis Primera

Die Europaversion des bereits erfolgreich in Japan und den USA eingeführten 350 Z ist das Highlight des Nissan-Standes auf dem 73. Internationalen Genfer Automobil-Salon. Darüber hinaus zeigt das Unternehmen am Lac Léman eine große Zahl weiterer Welt- und Europapremieren, darunter das Konzeptfahrzeug Evalia, Nissans Vorschlag für ein sportlich-kompaktes Familienauto von morgen, den zum Modelljahr 2003 überarbeiteten Kompakt-Van Almera Tino und Sondermodelle beliebter Nissan-Off-Roader. Mit einer ganzen Reihe neuer Common-Rail-Dieselmotoren für die Modelle Micra, Almera, Almera Tino und Primera setzt das Unternehmen zugleich seine breit angelegte Diesel-Offensive fort. Damit wird Nissan ab dem Frühjahr über das größte Angebot moderner Selbstzünder unter allen japanischen Anbietern in Europa verfügen.

Im Mittelpunkt des Nissan-Auftritts von Genf steht zweifellos der ab Oktober auch in Deutschland erhältliche 350Z. Die fünfte Generation der legendären, 1969 mit dem Datsun 240Z aus der Taufe gehobenen Sportwagenreihe wird von einem in klassischer Front-/Mittelmotorbauweise installierten V6-Motor mit 3,5 Liter Hubraum und 206 kW/ 280 PS angetrieben. Damit beschleunigt der Zweisitzer in unter sechs Sekunden auf 100 km/h. Die Kraft gelangt über ein manuelles Sechsganggetriebe und eine Kardanwelle aus Kohlefaser an die Hinterräder. Die Gewichtsverteilung von 53:47 Prozent und ein Aluminium-Fahrwerk garantieren exzellentes Kurvenverhalten, Brembo Bremsen eine verlässliche Verzögerung.

In der Europa-Version hat Nissan den elektronisch bei 250 km/h abgeriegelten 350Z an die höheren Geschwindigkeiten und abweichenden Fahrgewohnheiten der „Alten Welt“ angepasst. Neben einem größeren Kühler sind die Modifikationen primär aerodynamischer Natur: Veränderte Kanäle am Unterboden leiten verstärkt Luft zum mit zusätzlichen Kühlrippen versehenen Differenzial; ein „Aero Kit“ mit Spoilern und speziell geformtem Unterboden (Diffusor) senkt den cw-Wert auf 0,29 und reduziert den Auftrieb bei schneller Autobahnfahrt auf ein Minimum. Ab Werk kommt der 350 Z, für den Nissan ab sofort Bestellungen entgegen nimmt, mit 18 Zoll großen Leichtmetallrädern (optional auch in geschmiedeter Ausführung), auf 80 Liter vergrößertem Tank, ESP, Fahrer- und Beifahrer-Airbag sowie – als Besonderheit in seiner Klasse – Seiten- und Curtain-Airbags.

Der 350Z wäre aber kein echter Nissan, hätte er nicht auch praktische Vorzüge: Trotz unverfälschter Coupé-Form besitzt er eine Heckklappe, hinter der sich ein Abteil zur Unterbringung zweier Golftaschen oder eines großen Koffers verbirgt.

Konzeptstudie Evalia: Baby- und Fahrspaß unter einen Hut gebracht
Eher in die weitere denn nähere Zukunft weist die C-Segment-Studie Evalia – jüngstes Werk des von München nach London umgezogenen europäischen Designcenters von Nissan. Das Concept Car hat die Abmessungen der Almera-Klasse und vereint das Design und Fahrverhalten eines Coupés mit der Großzügigkeit und der Flexibilität eines familientauglichen Kompakt-Vans. Dass der Status eines frisch gebackenen Familienvaters nicht zwangsläufig das Ende allen automobilen Fahrspaßes mit sich bringt, belegen der Coupé-artige Aufbau, die sportliche Sitzposition und das sportlich ausgelegte Fahrwerk des Evalia.

Unter den zahlreichen innovativen Details des Evalia ragen parallel öffnende, elektrisch betätigte Seitentüren heraus. Dank dieser Lösung und der fehlenden B-Säule gestaltet sich der Zugang zur Passagierkabine denkbar leicht. Dort sind unter einem kuppelförmigen, voll verglasten Dach vier bequeme Einzelsitze und ein spezieller Kindersitz installiert, der sich – herausgenommen – zum Kinderwagen umfunktionieren lässt. Eine kombinierte Kühlschrank-Mikrowellen-Einheit im Bereich des Handschuhfachs erlaubt ein autarkes Catering auch während der Fahrt, und die mit Infrarot-Technik arbeitende Rückfahrkamera schickt auch bei Nacht Bilder vom rückwärtigen Geschehen auf einen Monitor in der Mittelkonsole.

Ab April hat Nissan die größte Diesel-Palette aller japanischen Hersteller
Von der Zukunft zurück in die unmittelbare Gegenwart weisen die neuen Common-Rail-Turbodiesel für die vier Volumen-Baureihen Micra, Almera, Almera Tino und Primera. Mit den teils auf Aggregaten des Allianzpartners Renault, teils auf Nissan-eigenen Baureihen basierenden Triebwerken avanciert Nissan ab dem Frühjahr zum größten Anbieter moderner Selbstzünder unter allen in Europa vertretenen japanischen Herstellern. Zugleich wird das dann lückenlose Diesel-Angebot entscheidend dazu beitragen, die Wachstumsstrategie im Rahmen des Plans „NISSAN180“ in Europa unterstützen.

Die sich quer durch alle Volumen-Baureihen ziehende Diesel-Offensive beginnt schon im März mit zwei neuen dCi-Versionen des Primera: Der auf Renault-Technologie basierende 1,9 dCi entwickelt 88 kW/120 PS und überzeugt mit hoher Wirtschaftlichkeit und ruhigem Lauf. Als Spitze der gesamten Dieselpalette wird ihm ein Nissan-eigener 2,2 dCi mit 102 kW/139 PS und maximal 314 Nm Drehmoment zur Seite gestellt, der das bisherige Aggregat mit 93 kW/126 PS ablöst. Zusätzlich zu den beiden neuen Selbstzündern erfährt das avantgardistisch gestylte Mittelklassemodell zum Modelljahr 2003 noch weitere Verbesserungen. Dazu zählen das um eine Telefonbuch-Speicherfunktion erweiterte N-FORM-Bediensystem, ein für alle Modelle serienmäßiger Farbmonitor und ein Reifendruck-Überwachungssystem (Serie im Modell tekna). Die neue Ausstattungslinie visia plus hat die bei Primera-Kunden äußerst populäre Rückfahrkamera bereits ab Werk installiert.

Dieselzuwachs auch beim neuen Micra: In Genf wird der erstmals mit dem ab April lieferbaren 1,5 dCi gezeigt. Noch mehr als die Leistung (48 kW/65 PS) imponiert der extrem niedrige Verbrauch von 4,6 Litern auf 100 Kilometern. Im September rundet ein dank Ladeluftkühlung auf 60 kW/ 82 PS erstarkter Selbstzünder gleichen Hubraums die Antriebspalette des kleinsten Nissan-Modells ab.

Almera Tino zum Modelljahr 2003 mit umfangreichen Aufwertungen
Auch der Almera Tino und sein Limousinen-Pendant Almera profitieren von der Einführung moderner und leistungsstarker Common-Rail-Diesel. Zum Einbau gelangen hier zwei 2,2 Liter große Common-Rail-Diesel aus der Nissan-eigenen YD22-Motorenfamilie. Sie leisten 82 kW/ 112 PS beziehungsweise 100 kW/ 136 PS und sind in der Limousine ab April, im variabel nutzbaren Kompakt-Van ab Mai erhältlich. Damit verfügt der Almera Tino über den leistungsstärksten Diesel in der Klasse der Kompakt-Vans.

Des weiteren bekommt der Almera Tino des 2003er-Jahrgangs ein Facelift. Außen fallen die modifizierten Scheinwerfer, zwei neue Metallicfarben sowie neue 16-Zoll-Leichtmetallfelgen ins Auge. Weiterhin werden die Ausstattungsumfänge angereichert, und der Innenraum profitiert von höherwertigen Materialien. So baut Nissan das aus Primera und Almera bekannte N-FORM-Bediensystem samt Rückfahrkamera nun auch in den fünfsitzigen Familienwagen ein. Die acenta- und tekna-Ausstattungen sowie alle Varianten mit dem 100 kW starken Turbodiesel sind ab Werk mit einem ESP ausgestattet; Seiten- und Curtain-Airbags, aktive Kopfstützen und Klimaautomatik sind in den beiden oberen Ausstattungsniveaus nun ebenfalls im Preis inbegriffen.

Im Interieur werten neue Polsterstoffe und Muster das Ambiente weiter auf. Als Krönung sind Sitze und Türverkleidungen des Almera Tino tekna mit exklusivem Leder und Alcantara bezogen.

Drei Sondermodelle erfolgreicher Nissan-Off-Roader
Abgerundet wird die Nissan-Neuheitenparade von Genf mit den limitierten Sondermodellen der erfolgreichen Off-Roader X‑TRAIL, Terrano und Pick-Up, dem facegelifteten Patrol GR und jenem 280 PS starken Wettbewerbs-Pick-Up, mit dem der Finne Ari Vatanen bei der Wüstenrallye Dakar Anfang des Jahres vier Etappensiege und den siebten Platz im Gesamtklassement errang.

Veröffentlicht von Nissan