Einmaliges Projekt stärkt Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen Teil des staatlich finanzierten Programms „Electric Freightway“ Station versorgt Lkw-Flotte, die jährlich 2,4 Millionen Kilometer zurücklegt Wien, Österreich – Auf seinem Werksgelände im britischen Sunderland hat Nissan eine neue Ladestation für vollelektrische Lkw in Betrieb genommen. Diese versorgt künftig eine Lkw-Flotte mit Energie, die unter anderem aus regenerativen Quellen stammt*1, wodurch sich pro Jahr bis zu 1.500 Tonnen*2 CO2-Emissionen einsparen lassen. Die eingesetzten Elektro-Lkw sind Teil der Lieferkette, mit der Materialien zwischen den beteiligten Partnerunternehmen sowie fertige Fahrzeuge aus dem Werk transportiert werden. Das rund 1,6 Millionen Euro (1,4 Millionen britische Pfund) teure Projekt ist das erste seiner Art in Großbritannien und ergänzt die EV36Zero-Initiative von Nissan, die das Werk Sunderland zu einem EV-Kompetenzzentrum für Elektrofahrzeuge, erneuerbare Energien und Batterieproduktion macht. „Wir freuen uns, dass wir mit diesem einmaligen Projekt eine Vorreiterrolle auf dem Weg zu einer elektrifizierten Lieferkette einnehmen können“, sagt Michael Simpson, Vice President Supply Chain Management bei Nissan AMIEO. „Wir bedanken uns bei unseren Partnern, die dieses Projekt gemeinsam mit uns umgesetzt haben. Die neue Ladestation markiert einen Meilenstein für unsere EV36Zero-Initiative.“ Die neue Station versorgt künftig eine Flotte von 25 vollelektrischen Lkw mit einer Ladeleistung von bis zu 360 kW. „Aktuell prüfen wir die Möglichkeiten, die Nutzung unserer neuen Ladestation auf weitere Speditionen auszuweiten“, ergänzt Michael Simpson. „So können wir das Potenzial unserer neuen Anlage voll ausschöpfen.“ Die bereitgestellte Energie reicht aus, um täglich sechzig Lieferungen in der Versorgungskette des Nissan Werks emissionsfrei zu absolvieren. Pro Jahr lassen sich auf diese Weise bis zu 1.500 Tonnen CO2 einsparen. An dem Projekt beteiligten sich die Partnerunternehmen Fergusons, Yusen und BCA. Es ist Teil des staatlich finanzierten Programms „Electric Freightway“, das eine nachhaltige Frachtlogistik durch den Einsatz vollelektrischer Lkw fördert. „Wir arbeiten eng mit den beteiligten Unternehmen zusammen, um die Emissionen im Güterverkehr zu senken“, so Lilian Greenwood, Ministerin für die Zukunft der Straßen in Großbritannien. „Unser 200 Millionen Pfund schweres Null-Emissionen-Programm unterstützt Unternehmen im ganzen Land bei der Elektrifizierung ihrer Flotten. Wir freuen uns, dass Nissan von unserem Programm profitiert, das gut bezahlte Arbeitsplätze fördert – alles Teil der Umsetzung unseres Plans für den Wandel.“ „CO2-Emissionen lassen sich im Logistiksektor viel effizienter senken, wenn Partnerunternehmen zusammenarbeiten“, sagt Daniel Kunkel, CEO von GRIDSERVE, das die Leitung des Projekts übernommen hat. „Aus diesem Grund freuen wir uns sehr darüber, dieses Pilotprojekt mit Nissan und seinen Speditionspartnern zu unterstützen. Ein gut funktionierendes Netz von Ladestationen für Lkw ist für die Elektrifizierung dieser Branche von entscheidender Bedeutung. Daher ist dieser gemeinsam genutzte Standort in Sunderland ein Musterbeispiel für eine nachhaltige Logistik.“ *1 Die Wind- und Solarparks am Standort des Nissan Werks im britischen Sunderland decken bis zu zwanzig Prozent des Strombedarfs des Werks. Mehr dazu hier. *2 Als Grundlage der angegebenen 1.500 Tonnen eingesparten CO2-Emissionen dient eine Hochrechnung, die das Gewicht der Lkw und die voraussichtliche Kilometerleistung innerhalb eines Jahres berücksichtigt.